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Geschichte, die Geschichte schreibt: Roman ,,Das Gerstenberg – Haus” weiter auf Erfolgskurs.

Autorin Charlotte Schroeter

Geseke. Geseke um 1635. „Das Gerstenberg – Haus“ – Schauplatz dieses packenden historischen Romans ist nicht eine der großen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München sondern die beschauliche Hellwegstadt Geseke (Kreis Soest).

Das „Gerstenberg-Haus“ neben der Bäckerei Grundmann ziert auch heute noch die Straße, die heute „Kleiner Hellweg“ heißt und gehört zu einem der ältesten Bauwerke in Geseke. Das Haus mit dem charakteristisch vorstehenden Giebel ist der Schauplatz einer dramatischen Familiensaga rund um Pest, Judenpogrom und Hexenverfolgung.

Der ,,tolle Christian”, ,,Maria Schuß” oder der Hexenprozess unter Hermann Mattenkloidt sind allen Gesekern ein Begriff. In dem historischen Roman ,,Das Gerstenberg – Haus”, der im April diesen Jahres im Eire Verlag erschien, wird die Geseker Stadtgeschichte nicht trocken beschrieben, sondern wortreich und spannend verpackt.

Mit ihrem Debütroman gelang es der 25-jährigen Autorin Charlotte Schroeter auf Anhieb ein großer Erfolg, auch über die Grenzen Westfalens hinaus. Selbst in Berlin und München ist die Stadtgeschichte von Geseke inzwischen ein Thema.

„Von Geseke hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Nach der Lektüre des Romans werde ich der Hellwegstadt bestimmt einen Besuch abstatten”, schreibt zum Beispiel Sabine Schniedermann aus München. ,,Schließlich ist das auch die Heimatstadt unseres Kardinals.”

Auch dieser kennt bereits den historischen Roman aus seiner Heimat. Der Geseker Ehrenbürger Reinhard Kardinal Marx schrieb der Autorin Charlotte Schroeter dazu einen anerkennenden Brief.

Die große und durchweg positive Resonanz veranlasste Charlotte Schroeter den Folgeroman ,,Die Schwestern Marchand” noch im gleichen Jahr zu veröffentlichen. Wieder ist das Haus am Hellweg Schauplatz der Handlung. Im Jahr 1806 bezieht die französische Familie Marchand das ehemalige ,,Gerstenberg – Haus”. Doch Frieden findet sie hier nicht. Unheimliche Dinge ereignen sich.

Spukt es etwa in der Hellwegstadt?

Unterstützung bekam Charlotte Schroeter, die sich selbst während ihres Studiums mit Parapsychologie beschäftigte, bei dem berühmten Schweizer Mentalisten Christoph Borer.

Der Geseker Heimatforscher Franz- Josef Koch hat wieder wertvolle Bilddokumente beigesteuert, die die historischen Schauplätze vor dem Auge des Lesers zum Leben erwecken.

Ein dritter Band, der sich mit den Weltkriegen und der NS- Diktatur in Geseke beschäftigen wird, ist in Planung. Auch im dritten Band ist das ,,Gerstenberg – Haus” Hauptschauplatz des Romans.

Wer mehr über die Geseker Romane und die Autorin Charlotte Schroeter erfahren möchte, ist herzlich zur Buchpräsentation am 12. Dezember 2014 um 18:00 Uhr im Haus Thoholte eingeladen.

„Die Schwestern Marchand“ erscheint am kommenden Montag 1. Dezember im Salzkottener Eire Verlag. Die ISBN-Nummer lautet 978-3-943380-28-6. Wer den neuen Roman bis Sonntag, 30. November 2014 vorbestellt, bekommt es zum vergünstigten Preis. Weitere Infos gibt es per E-Mail unter: post@eire-verlag.de (bl)