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AED für den Kommandowagen

AED für den Kommandowagen. Foto: Menke

Geseke. Der Kommandowagen (kurz: Kdow) der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geseke ist das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, welches zu den meisten Einsätzen ausrückt. Sei es beim Brandeinsatz, bei der Technischen Hilfe, beim ABC-Einsatz oder auch allen anderen Einsätzen wie beispielsweise zur Unterstützung im Rettungsdienst. Auch hier wird das Fahrzeug als First Responder-Komponente eingesetzt – mit Notarzt oder aber auch ohne Notarzt.

Die Wichtigkeit einen AED (Automatisierter Externer Defibrilator) dabei zu haben darf nicht unterschätzt werden. Er erleichtert bei einer Herzlungenwiederbelebung (kurz: HLW) schon den ganzen Ablauf. Durch klare Anweisungen wird eine Vorgehensweise und ein Rhythmus während der HLW vorgegeben, den die Bediener zu befolgen haben.

Gerade weil der Kommandowagen bei fast allen Einsätzen der Geseker Feuerwehr an der Einsatzstelle ist, dient der AED auch der Sicherheit der eigenen Kameraden. Von diesem Fall möchte niemand ausgehen, dennoch kann sich hiervon niemand freisprechen, wie auch leider schon des öfteren in der Presse zu lesen war, dass irgendwo in Deutschland auch die Retter im Einsatz mal medizinische Hilfe benötigten, sei es weil sie harten körperlichen Belastungen ausgesetzt sind. Zusammen mit dem Notfallrucksack, welcher auf dem ein oder anderen Feuerwehrfahrzeug vorzufinden ist, verbessert der AED die Ausrüstung für einen medizinischen Notfall ungemein und professionalisiert das Vorgehen.

Dank des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geseke e.V. und der Sparkasse Geseke konnte nun ein solcher AED für den Kdow in Empfang genommen werden. Die Wehrleitung, um die Stadtbrandinspektoren Florian Nagelmeier und Werner Harrenkamp, bedankten sich hierzu vielmals bei allen Beteiligten. Der AED dient zudem auch der Sicherheit der eigenen Leute und professionalisiert die Arbeit in einem medizinischen Notfall. (mm)