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Raus aus dem toten Winkel

"Raus aus dem toten Winkel"

Geseke. Jährlich verunglücken Kinder tödlich im Straßenverkehr – häufig werden sie von abbiegenden LKW’s übersehen, da sich die kleinen Menschen im toten Winkel befinden.

Diese Tatsache haben die Mitglieder des Serviceclubs Round Table 133 Lippstadt-Soest zum Anlass genommen, das deutschlandweit initiierte Schulprojekt „Raus aus dem toten Winkel“ auch in Geseke bekannt zu machen. Ende Juni erklärten Benjamin Seiger und vier Mitstreiter von RT 133 Lippstadt-Soest Kindern der dritten und vierten Klasse der Dr. Adenauer-Grundschule und der Alfred-Delp-Grundschule wie gefährlich es sein kann, wenn man, ohne nach rechts und links zu schauen, auf die Straße läuft oder abbiegt. Denn Auto- und LKW Fahrer können nicht alle Bereiche rund um ihren Wagen einsehen. Damit die Schülerinnen und Schüler die dadurch entstehenden Gefahren auch bildlich vorstellen konnten, war das Team des RT mit zwei LKW’s auf dem Marktplatz in Geseke präsent. Hier durften sich immer zwei Kinder in den Cockpit des LKW’s setzen, während andere Schüler sich rund um den LKW platzierten. Die Jungen und Mädchen staunten beim Blick in den Außenspiegel und durch die Windschutzscheibe, dass ihre Klassenkameraden erst mehrere Meter vom Fahrzeug entfernt wieder in ihr Sichtfeld kamen.

Benjamin Seiger erklärt: „Die Schüler werden für diese Gefahrensituation sensibilisiert. Sie nehmen den Platz des Fahrers ein und sehen selbst, wie wichtig es ist, nach rechts- und links zu schauen und auf den Verkehr zu achten. Denn der tote Winkel ist besonders bei Autos, Lastkraftwagen und Busse ein immenser Gefahrenbereich, gerade wenn man nach rechts abbiegt“. Bürgermeister van der Velden bedankte sich beim RT 133 Lippstadt-Soest für das Engagement: „Ich freu mich, dass das Projekt auch wieder in Geseke durchgeführt wurde. Kindern die Gefahren auf so anschauliche Weise zu zeigen, ist eine tolle Sache und wiederholenswert.“