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Raub auf Spielhalle war vorgetäuscht

Raub auf Spielhalle war vorgetäuscht. Foto: Polizei Soest

Geseke. Beim Herausstellen einer Mülltonne wurde am Mittwochabend dem 6. Dezember 2017, kurz nach 21:00 Uhr ein 32-jähriger Angestellter eines Wettbüros angeblich von einem unbekannten Täter mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe der Tageseinnahmen gezwungen. Das Wettbüro an der Mühlenstraße hatte bereits geschlossen, als ein unbekannter Täter den Mitarbeiter auf der Rückseite des Gebäudes abfing. Das Opfer hatte einen Schock vorgetäuscht und war mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Während der ersten Ermittlungen ergaben sich Zweifel an der Darstellung des Tatgeschehens.

In der Vernehmung verwickelte sich das angebliche Opfer immer weiter in Widersprüche und gestand schließlich, dass der Raub nur vorgetäuscht worden war, um an die Tageseinnahmen in vierstelliger Höhe zu gelangen. Ein Teil des Geldes wurde sichergestellt. Gegen den 32-Jährigen Mann aus Geseke wurde ein Verfahren wegen Vortäuschen einer Straftat und Unterschlagung eingeleitet. Als Mittäterin hatte die 21-jährige Freundin, die ebenfalls als Aushilfe im Wettbüro angestellt war, bei der Tat mitgewirkt. Ihr hatte der 32-Jährige das Geld übergeben, bevor er den angeblichen Raub bei der Polizei meldete. Auch gegen sie wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt. In ihren Vernehmungen waren Beide geständig. (Quelle: Polizei Soest / fm)