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Polizei und Rettungskräfte im Dauereinsatz

Polizei und Rettungskräfte im Dauereinsatz. Foto: Polizei Soest

Kreis Soest. Ab 10:45 Uhr traf das Sturmtief am Donnerstag auch den Kreis Soest mit voller Wucht. Bereits eine Stunde später waren etwa 100 Einsätze bei der Leitstelle der Polizei eingegangen. Obwohl alle verfügbaren Notrufplätze besetzt waren, konnten nicht alle Anrufe unmittelbar bearbeitet werden. Auf zahlreichen Straßen kam es durch umgestürzte Bäume, Ampelmasten und Verkehrsschildern zu Behinderungen. In mehreren Fällen wurden Fahrzeuge unter Bäumen begraben. Am Hiddingser Weg befanden sich noch zwei Personen im Fahrzeug. In Ense-Lüttringen wurde durch den Sturm das Dach am Anbau der Grundschule Am Gelke zum Teil vollständig abgetragen. Da die Gefahr bestand, dass Teile den gegenüberliegenden Kindergarten beschädigen könnten, wurden die etwa 20 Kinder in einen Bus evakuiert. Dort wurden sie von ihren Eltern abgeholt. Durch herabstürzende Dachziegel kam es an zahlreichen Fahrzeugen zu Beschädigungen in den Innenstädten. In Rüthen-Hemmern wehte der Sturm einen Lastzug um. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste befreit werden. Für die Aufnahme der Anzeigen ist die Polizei im Kreis Soest mit allen verfügbaren Einsatzkräften unterwegs und ist damit beschäftigt die Einsätze nach Priorität abzuarbeiten. Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten, dass nicht alle Anliegen zeitgleich bearbeitet werden können. (Quelle: Polizei Soest / fm)