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Antonianum schult Kollegium in Sonderkonferenz für digitales Lernen auch im Krisenfall

Salzkottener und Geseker Schülerinnen und Schüler können auch per Homeoffice unterrichtet werden

Geseke. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus werden in Österreich bis Ostern die Schulen geschlossen. Nach einem mehrstündigen Gipfel im Kanzleramt teilte dieses Bundeskanzler Sebastian Kurz mit.

Auch das Geseker Gymnasium Antonianum hat Vorkehrungen für den Fall X getroffen. So teilt die Schule in einer aktuellen Pressemitteilung mit: „Wir werden unserem Bildungsauftrag auch im Fall X nachkommen können“.

Wir haben unsere ohnehin schon aktuelle Lernplattform relativ unkompliziert erweitert, um dem Bildungsauftrag auch im Krisenfall weiterhin gerecht werden zu können“, so äußerte sich der vorausschauende Schulleiter Ulrich Ledwinka zum momentanen Stand des digitalen Lernens und der Vorbereitungen auf eine mögliche Schulschließung des Antonianum Geseke. In den letzten Tagen hat ein Team unter der Leitung von Klaus Reiher (Erprobungsstufenkoordinator) und Matthias Kersting (Stellvertretender Schulleiter) knapp 1200 Schülerinnen und Schüler aus den Stadtgebieten Salzkotten und Geseke, wie auch im Schulalltag vor Ort, in digitale Kurse und Klassen eingeteilt, die von den „Trainern“(Fachlehrerinnen und Fachlehrern) auch im digitalen Klassenzimmer „gecoacht“ werden können.

Die Lernplattform moodle bietet zahlreiche unterrichtliche Möglichkeiten auch online an, um beispielsweise Aufgabenformate einzustellen, Lösungen hochzuladen und diese auch im Klassenforum zu diskutieren. Außerdem bietet die Plattform die Möglichkeit der Bewertung durch die Lehrpersonen, wie die gegenseitige Beurteilung im kooperativen Lernen an. Die Ansicht und Produktion von Lernvideos und/oder Tutorials wird außerdem ermöglicht.

„Wir gehen stetig von den aktuellen ministeriellen Vorgaben aus und stehen kontinuierlich mit den zuständigen Behörden im Austausch, sodass wir zeitnah reagieren können“, erklärte Ulrich Ledwinka das präventive Vorgehen am Antonianum. Das digital-kompetente Kollegium sei in einer Sonderkonferenz nochmals explizit geschult worden, um den Schülerinnen und Schülern, wie auch den Eltern die Weiterführung des Unterrichts auch im „Homeoffice“ zuzusichern.

Das größte Gymnasium im Kreis Soest sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler selbstverständlich stetig für Hygeniemaßnahmen und verstärkte nochmals die gesundheitliche Prophylaxe mittels Informationen und Hygieneartikeln in jedem Klassenraum. Sollte das nicht ausreichen und eine Weiterführung des Unterrichts vor Ort nicht möglich sein, „sind wir auf diese gesellschaftliche Herausforderung vorbereitet“, resümiert Ledwinka in einem optimistischen Fazit.