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Unerwünschte Keime lauern überall

Gesundheitsamtschef Dr. Frank Renken, Hygienereferentin Britta König und Hygienekontrolleur Dietmar Fleske (v. l.) informierten die Teilnehmerinnen und Teilneherm der Fortbildungsveranstaltung im Kreishaus zur fachgerechten Reinigung in Altenpflegeeinrichtungen.

Gesundheitsamtschef Dr. Frank Renken, Hygienereferentin Britta König und Hygienekontrolleur Dietmar Fleske (v. l.) informierten die Teilnehmerinnen und Teilneherm der Fortbildungsveranstaltung im Kreishaus zur fachgerechten Reinigung in Altenpflegeeinrichtungen.

Kreis Soest. Das Gesundheitsamt ist auch für die Kontrolle der Hygiene in Pflegeeinrichtungen zuständig. Deshalb wurde am Mittwoch, 21. April 2010, im Sitzungssaal des Kreishauses eine Fortbildung zur fachgerechten Reinigung in solchen Häusern angeboten.
50 Leitungskräfte und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Heimen und Pflegediensten folgten der Einladung. Als Gast der Veranstaltung berichtete Hygienereferentin Britta König über die hygienischen Anforderungen an Reinigungsverfahren in Altenpflegeeinrichtungen sowie ein Reinigungsmanagement- und Reinigungssystem.

„Der Einsatz angemessener moderner Techniken, Geräte und Textilien trägt wesentlich zur Verbesserung von Hygiene bei“, weiß Dietmar Fleske, der als Hygienekontrolleur des Gesundheitsamtes den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung erläuterte, wie durch mikrobiologische Untersuchungen Schwachstellen beim Ablauf der Hausreinigung und Desinfektion in Altenpflegeeinrichtungen erkannt werden können. „Reinigung und Desinfektion erscheinen vielen oft als lästige Pflicht oder Routineaufgabe. Dabei können sich durch mangelhafte Reinigung und Desinfektion unerwünschte Keime auf allen Oberflächen ansiedeln.“

Die professionelle und hygienisch einwandfreie Durchführung der Reinigung in den Alten- und Pflegeheimen diene daher neben der für alle sichtbaren Sauberkeit auch der Infektionsverhütung. Sehr wichtig sei im medizinischen Bereich deshalb ein abgestimmtes Vorgehen. Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen des Pflegepersonals und des Reinigungspersonals müssten sich sinnvoll ergänzen. Fleske: „Erstellte Reinigungskonzepte geben den Bewohnern, der Leitung und dem Personal Sicherheit. So kann sich das Personal stärker auf seine Kernaufgabe, die Pflege der Bewohner, konzentrieren.“