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Hilfe auf Knopfdruck: Zu Hause mit Sicherheit

Ansprechpartner in der Hausnotrufzentrale: Dirk Kaldewei (links) und Konrad Segler

Kreis Soest/Kreis Warendorf. Gerade für ältere Menschen bedeutet das Wohnen in der vertrauten Umgebung ein Stück Lebensqualität – dieses auch und besonders, wenn sie allein leben.

Diese Unabhängigkeit ist jedoch häufig verbunden mit Kommunikationseinschränkungen. Im Notfall bedürfen Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung – und nicht nur sie – rascher externer Assistenz.

Das Deutsche Rote Kreuz kann hier mit seinem Hausnotrufsystem eine wesentliche Hilfestellung bieten – und das an 7 Tagen in der Woche und 24 Stunden am Tag. Einzige technische Voraussetzung sind Strom- und Telefonanschluss. Der kleine Notrufsender wird am Handgelenk oder mit einer Kette am Hals getragen. Durch einen einfachen Knopfdruck wird von jeder Stelle der Wohnung aus automatisch die Notrufzentrale alarmiert.

In der Zentrale erscheint die Adresse des Kunden auf dem Bildschirm und, wenn gewünscht, weitere Daten, wie Krankheiten, Medikamente, Hausarzt. Nach einem zuvor vereinbaren Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde, bei Notfällen den Rettungsdienst. Die Hausnotrufzentrale bleibt mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist. „Sogar wenn aus Versehen mal ein Netzstecker gezogen wird, läuft das Hausnotrufgerät weiter, und wir erhalten eine Mitteilung“, so DRK-Sachbearbeiter Dirk Kaldewei, vom DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum e. V., der diesen Service nun auch im Kreis Soest anbietet. Die Kosten belaufen sich auf 18,36 €uro je Monat; eventuell ist eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich.

Nähere Informationen sind erhältlich unter www.kv-warendorf-beckum.drk.de und erteilt gerne Dirk Kaldewei, DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum, Telefon 02525/93270.