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67 neue Lehrkräfte für den Kreis Soest

67 neue Lehrkräfte, die im neuen Schuljahr den Dienst an den Schulen im Soester Kreisgebiet aufnehmen, erhielten am Montag, 10. August 2009, im Kreishaus ihre Urkunden bzw. Arbeitsverträge.

67 neue Lehrkräfte, die im neuen Schuljahr den Dienst an den Schulen im Soester Kreisgebiet aufnehmen, erhielten am Montag, 10. August 2009, im Kreishaus ihre Urkunden bzw. Arbeitsverträge.

Kreis Soest. Landrätin Eva Irrgang hat am Montag, 10. August, zusammen mit Schulabteilungsleiter Christian Salomon von der Bezirksregierung Arnsberg im Sitzungssaal des Soester Kreishauses die neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrer begrüßt. Im Kreis Soest werden in diesem Schuljahr 67 Lehrerinnen und Lehrer ihren Dienst antreten.

Landrätin Eva Irrgang wünschte den Pädagoginnen und Pädagogen alles Gute für ihre berufliche Laufbahn. Die Landrätin stellte die Bedeutung der Bildung in der heutigen Zeit heraus. Den neuen Lehrkräften komme die wichtige, aber auch schwere Aufgabe zu, bei den Kinder und Jugendlichen die entscheidenden Grundlagen zu legen. Frau Irrgang wies darauf hin, dass der Kreis Soest Bildungsregion sei und in diesem Zusammenhang ein kreisweites Netzwerk aller Beteiligten knüpfen wolle. Sie lud dazu ein, sich an dieser Aufgabe zu beteiligen.

Insgesamt werden im Regierungsbezirk Arnsberg zum neuen Schuljahr 805 Personen eingestellt. Die Verteilung im Kreis Soest ist wie folgt: Kreis Soest 2, Anröchte 1, Bad Sassendorf 3, Ense 2, Erwitte 2, Geseke 6, Lippstadt 14. Möhnesee 2, Rüthen 3, Soest 18, Warstein 4, Werl 9.

Wie in jedem Jahr nahm Schulabteilungsleiter Christian Salomon den angehenden Lehrerinnen und Lehrern den Diensteid ab oder verpflichtete sie – im Falle der Angestellten – auf die gewissenhafte Ausübung ihrer „Obliegenheiten“. In den vergangenen Jahren habe die Landesregierung neue Akzente gesetzt und die Schulen im Land neu aufgestellt. „Noch nie standen so viele Stellen zur Verfügung wie jetzt. Die Unterrichtsversorgung hat sich überall ,strukturell‘ verbessert; trotzdem wird es hier und da immer einen Engpass geben, denn eines ist auch klar: Ein paar Fächer werden einfach derzeit zu wenig studiert“, betonte Schulabteilungsleiter Christian Salomon.

Ein herausragender Akzent: der Ganztag. Er ist mittlerweile überall im Regierungsbezirk angekommen. Um den Aus- und Umbau der weiterführenden Schulen mit Mensen, Cafeterien und Aufenthaltsräumen in den kommenden zwei Jahren zu fördern, hat die Bezirksregierung knapp elf Millionen Euro in die Hand genommen. Im ersten Schritt kamen 68 Schulträger und 151 Schulen in den Genuss der Förderung. Auch das Prinzip der individuellen Förderung ist fest im Schulgesetz verankert und hat die Bildungslandschaft nachhaltig verändert. „Die Schulen konkurrieren um die besten Konzepte und schärfen auf diese Weise ihr Profil“, so Salomon. Zudem werden die erfolgreichsten Ideen mit dem „Gütesiegel Individuelle Förderung“ ausgezeichnet. Im Regierungsbezirk Arnsberg können sich momentan 68 Schulen mit diesem Siegel schmücken; landesweit sind es 271. (ks)